Vorstellung

Stundentafel Kunst

Das Fach Kunst wird in der Maria-Ward-Realschule in der 6. Klasse zweistündig, in der 7.-9. Klasse einstündig unterrichtet. Schülerinnen im Zweig III B haben in der 7. Klasse 2 Stunden Kunst. Schülerinnen, die Französisch ab der 8. Klasse wählen, haben leider keinen Kunstunterricht mehr.

Das Fach Kunst

In einer zunehmend von Bildern dominierten Welt kommt dem Fach Kunst eine besondere Aufgabe zu. Bilder verstehen, mit Bildern kommunizieren und bildliche Darstellungsformen beherrschen ist elementarer Bestandteil von Bildung und ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben

Zentrales Anliegen des Kunstunterrichts ist die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Bildern. Die Schülerinnen erfahren die Vielfalt visueller Gestaltung in verschiedenen Epochen und Kulturen, im individuellen und kulturellen Kontext, in der Alltagsästhetik, der gestalteten Umwelt und der Bildenden Kunst. Auf der Basis fachspezifischer Kompetenzen werden Imaginationskraft, visuelle Neugierde und Fantasie gefördert und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen.

Der Kunstunterricht vermittelt grundlegende Kompetenzen für die weiterführende schulische und berufliche Ausbildung, nicht nur im gestalterischen Bereich. Sie bilden die Grundlage für eine selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensgestaltung.

Fachkompetenz: 

  • Wahrnehmen und Beschreiben
  • Empfinden und Imaginieren 
  • Entwerfen und Planen
  • Analysieren und Deuten
  •  Herstellen und Gestalten
  • Aufführen, Ausstellen oder Präsentieren
  •  Kommunizieren, Erklären und Bewerten 

Selbstkompetenz:

Die im Fach Kunst erworbenen Kompetenzen tragen zur ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeit bei und stärken die Selbstkompetenz der Schülerinnen. Themenstellungen, die sich auf die Lebenswelt bzw. die eigene Person und Lebenssituation beziehen, sowie die Möglichkeit, Gefühle, Wünsche und Vorstellungen mit nicht-sprachlichen Mitteln auszudrücken, unterstützen den Prozess der Persönlichkeitsfindung in der Pubertät. Die Wahrnehmung der Ästhetik in ihrer natürlichen und gestalteten Umwelt, die Freude am eigenen bildnerischen Tun und die Bereitschaft, im Gestaltungsprozess Neues und Unerwartetes zuzulassen, sind in dieser Lebensphase für die Entwicklung der Heranwachsenden unabdingbar. Zudem erfahren die Schülerinnen Wertschätzung für ihre handwerkliche Fertigkeit und die Unverwechselbarkeit des eigenen Ausdrucks ihrer Persönlichkeit. 

Sozialkompetenz:

Handlungsorientierte Lernformen und das gemeinsame Planen und Realisieren geben den Schülerinnen die Möglichkeit, kooperativ und sozial verantwortlich zu handeln. Hier werden Schlüsselqualifikationen entwickelt, die für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft und für eine verantwortungsbewusste Lebensgestaltung unerlässlich sind: Ausdauer, Konzentration, Disziplin, Neugier, Offenheit und Toleranz ebenso wie die Fähigkeit zu konstruktiver Kritik.

Methodenkompetenz:

Das Planen und Organisieren von Arbeitsprozessen sowie die strukturierte Umsetzung von Ideen fördern die Methodenkompetenz. Dazu gehört auch die Bereitschaft, bildnerisch zu experimentieren, sich auf ungewohnte Gestaltungsideen oder komplexe Vorhaben einzulassen und Entscheidungen im Hinblick auf Verfahren wie Gestaltungsabsicht zu begründen. Dem prozessorientierten Lernen in Räumen mit Werkstattcharakter, in Fachräumen mit Computer-/Medienausstattung oder an außerschulischen Lernorten (z. B. Galerie, Museum, Künstleratelier, Natur) kommt besondere Bedeutung zu.

Einige Aspekte, die den Kunstunterricht an unserer Schule auszeichnen:

  • soll Spaß machen und auch ernst genommen werden
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern, insbesondere mit sozialen Projekten (‚Mode macht Mut‘ in Bamberg) und Umweltorganisationen (aktuell: ‚Project Wings‘)
  • ‚Gäste‘ im Kunstunterricht: Architekten, Designer und Künstler*innen
  • Teilnahme an Wettbewerben
  • Veranstaltung von Modenschauen im öffentlichen Raum
  • Ausstellung von Arbeiten der Schülerinnen nicht nur in der Schule sondern auch außerhalb, wie z.B. in den Schaufenstern von Bamberger Läden
  • Besuch von Ausstellungen (z.B. in der Villa Dessauer in Bamberg) und Museen (z.B. das Neue Museum in Nürnberg oder den Kulturspeicher in Würzburg) 

Derzeitiges Wahlfächerangebot im Fach Kunst:

  • Schriftgestaltung
  • Acrylmalerei

Johanna Keesmann